Der Autor dieses Textes ist Andreas Pfannenberg.Watch Full Movie Online Streaming Online and Download

„In zweiter Generation führe ich die Geschäfte des Elektrotechnik-Unternehmens Pfannenberg, das von meinem Vater 1954 in Hamburg gegründet wurde. Wir entwickeln und fertigen sowohl optische und akustische Warn- und Notsignale für die Industrie als auch Systemlösungen für die Schaltschrank-Klimatisierung. Neben Hamburg produziert die Pfannenberg Gruppe heute mit insgesamt rund 450 Mitarbeitern in den USA, Italien und China. Trotz weltweitem Vertrieb und internationalen Produktionsstandorten ist das Unternehmen stark in der Region Hamburg verwurzelt.
Als Geschäftsführer eines produzierenden Unternehmens weiß ich, wie wichtig eine starke Vertretung unserer Interessen bei den Behörden und in der Politik ist. Aber wer kann das besser als wir, die wissen, welche Herausforderungen das produzierende Gewerbe hat.

Gerade in der heutigen Zeit, in der wir mit der Digitalisierung vor einer der größten Wandlungen der letzten Jahrzehnte stehen, ist es wichtig, die Weichen richtig zu stellen.
Ich selbst engagiere mich seit vielen Jahren in der Handelskammer, bin seit 5 Jahren im Plenum und im Industrieausschuss.
Seit Gründung der Dialogplattform im Oktober 2014 bin ich deren Sprecher. Unter Federführung der Handeslkammer haben wir gemeinsam mit den Hamburger Hochschulen und den wichtigsten Industrieverbänden diese Initiative ins Leben gerufen, um insbesondere den KMUs den Weg in die Digitalisierung zu erleichtern. Nicht zuletzt durch mein Werben in Gesprächen mit Wirtschaftssenator Horch und Bürgermeister Scholz ist es mir gelungen, das Thema Digitalisierung in Hamburg ganz oben auf die Agenda zu bringen.

Wie wichtig die Arbeit der Handelskammer ist, zeigt sich aber auch bei der Bewerbung als einer von 10 geforderten Standorten „Mittelstand 4.0“, der im Herbst 2016 seine Arbeit aufnehmen wird. Die HK hat auch hier wieder alle wichtigen Partner der Stadt gebündelt und die Bewerbung zum Erfolg geführt.
Generell stehe ich für Offenheit und Kooperation. In diesem Zusammenhang fördere ich den Dialog zwischen traditionellen Unternehmen des produzierenden Gewerbes und jungen Digitalisierungs-Pionieren, um Berührungsängste abzubauen. Beide Seiten können voneinander lernen: Die disruptiven Geschäftsideen der Gründerszene können helfen, „traditionelle Märkte“ und Denkweisen aufzulösen. Die HK kann wiederum mit ihrem reichen Erfahrungsschatz und gutem Netzwerk dabei helfen, die Umsetzbarkeit innovativer Start-up-Ideen zu bewerten und Kontakt zum produzierenden Gewerbe herzustellen.“
Wie auch wir in den Unternehmen steht die HK vor Veränderungen. Aber auch wir tun dies mit Augenmaß und bedacht, um Bewährtes nicht leichtfertig über Bord zu werfen. Von den Stimmen der radikalen Veränderung halte ich nichts, ist doch die Stimme der HK ein wichtiges Organ in der politischen Landschaft Hamburgs.

Das Plenum wird von uns als Wirtschaft gewählt und spiegelt den Querschnitt unserer Branchen wider. Es hat damit alle Legitimation als Gremium, seine Meinung zu wirtschaftspolitisch relevanten Themen zu äußern.
Auch in der nächsten Wahlperiode will ich mich für die Belange der Wirtschaft und insbesondere der Industrie einsetzen und stelle ich mich in 2017 zur Wiederwahl.