Die Initiative „Vorfahrt für Hamburg. Starke Kammer“ stimmt der Ansprache des Kammer-Präses bei der heutigen Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns in vielen Punkten zu. „Mit seiner mutigen Jahresabschlussrede hat Präses Melsheimer eine eindrucksvolle Leistungsbilanz unserer Handelskammer geliefert: Die Pflichtbeiträge mögen einigen lästig sein – aber sie sind Garant der Solidargemeinschaft unserer Wirtschaft“, sagte Sprecherin Birgit Kochen. Die Initiative ist der branchenübergreifende Zusammenschluss von Unternehmern und Führungskräften kleiner und großer Firmen. Sie tritt zur Sicherung einer starken Kammer mit verantwortungsvollen Kandidaten zur Plenumswahl an.

Mit seinem Forderungskatalog an Bürgerschaft und Senat sowie mit seinen Positionen zur Rolle und Struktur der Kammer hat Präses Fritz Horst Melsheimer die richtigen Themen benannt:

  • Verkehr, Hafen und Gewerbeflächen: „Es ist dringend erforderlich, die Wege für den Wirtschaftsverkehr weiter auszubauen und beim Individualverkehr vielschichtig zu denken. Erfreulich, dass der Präses eine bessere Baustellenkoordination fordert, zum Ausbau des Radwegenetzes konstruktive Vorschläge macht und eine engere Abstimmung der Interessen fordert. Den Ruf nach einem Zukunftskonzept für unseren Hafen teilen wir, ebenso die Ankündigung des ‚Bündnisses für Gewerbeflächen’ – die Wohnungsbauoffensive darf nicht zu einem Missverhältnis zwischen Wohnen und Arbeiten führen“, sagte Initiativen-Sprecher Willem van der Schalk, Unternehmer und Kandidat in der Gruppe Güterverkehr.
  • Metropolregion: „Hamburg darf im Wettbewerb der Standorte den Anschluss nicht verlieren, deshalb begrüßen wir die für Januar angekündigte Status-Studie der Kammer, mit der wir einen Weckruf erwarten. Richtig ist der Appell zum vielschichtigen Engagement für mehr Wachstum. Die bestehende länderübergreifende Zusammenarbeit bei Ansiedelungen, Bildung und Verwaltung auszubauen ist eine große Herausforderung. Zur Umsetzung sollten wir auf allen Feldern Projektbündnisse initiieren und uns als Co-Pilot anbieten. Als künftiger Mit-Träger der Metropolregion Hamburg stehen wir in noch größerer Verantwortung, unseren Worten auch Taten folgen zu lassen“, erklärte van der Schalk.
  • Innovation und Wissenschaft: „Hamburg hat großes Potenzial Innovationshochburg zu werden. Präses Melsheimer begrüßte die deutlich gestiegene Kooperationsbereitschaft und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen untereinander und mit der Wirtschaft. Er hat mit der Schaffung einer Bündelung der digitalen Branche, einem Zentrum für 3D-Druck und der progressiven Förderung der Elektromobilität konkrete Chancen benannt“, so van der Schalk.
  • Pflichtbeiträge: „Warum die Beitragspflicht richtig ist, wurde heute deutlich: Wir sind eine Solidargemeinschaft, in der einige Starke vielen Schwächeren helfen. Dazu gehört, dass weit mehr als jedes dritte Mitgliedsunternehmen beitragsbefreit ist. Kostenlose Leistungen wie die Gründerberatungen, die Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit, die Lehrstellenbörse, aber auch andere Gemeingüter wie die Unterstützung von Azubi-Wohnprojekten und substanzielle fachpolitische Stellungnahmen wären ohne Beitragssicherheit nicht möglich“, sagte Unternehmerin Birgit Kochen, Kandidatin in der Wahlgruppe Groß- und Außenhandel.
  • Rederecht: „Nach der gerichtlichen Überprüfung grundsätzlicher politischer Äußerungen des Präses war die heutige Rede ein mutiges und angebrachtes Statement für die Redefreiheit. Zu Recht stellte der Präses klar, dass sich unsere Kammer von ihren Gegnern als politisches Sprachrohr der Wirtschaft nicht den Mund verbieten lassen darf“, so Kochen.

„Im neuen Jahr gilt es zu zeigen, dass unsere Kammer nicht nur kritischer Impulsgeber und Berater der Politik ist, sondern ihre Forderungen und Positionen auch konsequent verfolgt und für deren Umsetzung als Partner zur Verfügung steht. Dafür zählt jede Stimme für diejenigen, die sich zu einer starken Kammer bekennen“, sagte van der Schalk abschließend.

Über „Vorfahrt für Hamburg. Starke Kammer.“

Die Initiative „Vorfahrt für Hamburg. Starke Kammer“ ist der Zusammenschluss zahlreicher Unternehmer und Führungskräfte namhafter Unternehmen aller Branchen. Wir setzen uns für die Sicherung einer kreativen, innovativen, beweglichen und professionell geführten Kammer als Solidargemeinschaft und Interessenvertretung der Hamburger Wirtschaft ein. Die Initiative tritt mit Kandidatinnen und Kandidaten in vielen Wahlgruppen zur Wahl des Plenums der Handelskammer Hamburg an.

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